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Tuesday, 3rd November, 2009 at 01:28

David Terrar: Die Kluft zwischen Unternehmenskultur und “Web 2.0 Gesellschaft” schliessen

wordframe-1502David Terrar ist Executive Director von ITBrix und ein echter Social Media Experte (sein Blog). David wird dieses Jahr Moderator der SOMESSO Zurich09 am 3. November sein. Im Folgenden seine Ansichten darüber, wie Firmen die Kluft zwischen Unternehmenskultur und der “Web 2.0 Gesellschaft” überbrücken können.

Die bevorstehende SOMESSO Konferenz für den Banken- und Finanzsektor hat es zum Ziel, die Kluft zwischen Unternehmenskultur und “Web 2.0 Gesellschaft” zu schließen. Warum ist das wichtig? Warum ist das notwendig? Nun, während wir in das 21. Jahrhundert voranschreiten, leben wir in einer Zeit der überwältigenden Extreme und des rasanten Wandels. Globalisierung, Klimawandel und der Fortschritt in Kommunikations- und modernen Technologien werden von der Kreditkrise gefolgt, welche solche tiefgreifenden Konsequenzen für unsere Industrie hat. Diese Ereignisse vereint bilden das perfekte Komplexitätsgewitter. Nirgends ist es offensichtlicher als an dem sich wandelnden Arbeitsplatz. Mit Beginn von vereinfachtem Zugriff auf Breitbandverbindungen, dem Aufschwung von Cloud Computing, der uns sofortigen Zugang zu Dienstleistungen gibt und Infrastruktur über das Web liefert; und dem Nutzen von Social Media Tools, die es uns ermöglichen in neuen Wegen zu verknüpfen und zusammen zu wirken, hat sich die Art und Weise wo, wie und mit wem wir arbeiten grundlegend verändert.

Mein Freund Euan Semple hat letzte Woche auf dem Cloud Computing World Forum, dessen Vorsitz ich in London hatte, darauf Bezug genommen, wie viele von uns mit einer Befehl-und-Kontrolle-Unternehmenskultur aufgewachsen sind. Während der Zeit, als es ein Statussymbol war, ein Büro zu haben. Im Büro waren Telefon, Computerterminal, Drucker und andere Geräte, die wir brauchten, um unsern Job zu erledigen. In unseren Organisationen wurde dieser hierarchische Leitungsansatz oft von der IT-Abteilung widergespiegelt, die ein strukturiertes und kontrolliertes Serviceangebot sicher hinter der Firewall bereitstellten. Aber in der heutigen Zeit kommt es vor, dass die Breitbandverbindung, die wir zu Hause gebrauchen, schneller ist als die im Büro. Wir haben 24/7 Zugriff auf einige verblüffende kundenorientierte Werkzeuge (Tools) die Potential zum helfen haben. Wir können Dinge wie Skype nutzen, um praktisch umsonst zu telefonieren oder sogar Videogespräche mit Freunden und Familie auf der anderen Seite des Planeten zu führen. Unsere Kinder wachsen in einer angeschlossenen Welt auf. Sie kommunizieren mit ihren Freunden über Insatant Messengers oder sozialen Netzwerken wie Facebook. Sie reden gerne in Foren miteinander und teilen Fotos, Musikdateien, TV Programme online. Sobald diese Generation in den Arbeitsmarkt tritt, erwarten sie genau diese Tools, die ihnen dabei helfen, ihren Job zu machen.

Diejenigen von uns, die zu den frühzeitigen Anwendern der „Web 2.0“ Technologie gehören, ungeachtet welcher Generation wir angehören (und dass schließt alle Sprecher der Konferenz ein) benutzen diese Tools schon im alltäglichen Arbeitsleben. Wir gebrauchen Blogs und online Nachrichtenseiten als Informationsquellen und Wikipedia für Recherche. Wir verknüpfen uns mir Freunden auf Facebook und mit Arbeitskollegen auf LinkedIn und Xing. Wir wirken bei Wikis und online Arbeitsräumen mit. Wir setzen micro-blogging Tools wie Twitter ein, um mit unserem erweiterten Netzwerk zu interagieren, und gebrauchen es als einen der Hauptorte, um nach Ideen zu forschen, die interessant, innovativ und cool sind. Wir teilen Präsentationsmaterial auf Slideshare und Fotos auf Flickr. Für uns fangen die Grenzen zwischen Freunden und Kollegen schon an zu verschwimmen und wir sind regelmäßig mit Menschen aus der ganzen Welt in Kontakt. Wenn wir in einer Firma arbeiten, deren IT-Abteilung abgeschirmt hat, was innerhalb der Firewall betrieben wird und den Zugang zu Facebook oder Twitter gesperrt hat, stört uns das nicht wirklich. Wir haben ein iPhone oder Blackberry in der Tasche und können immer noch das bekommen, was wir brauchen.

Die klugen Organisationen, sind solche, die realisieren, welche Macht diese Art von Verbingungs- und Kollaborationstools darstellen kann. Anstelle von Hürden aufbauen, muntern sie dazu auf, die Tools zu adoptieren, um Kosten zu reduzieren, Arbeitsleistung zu erhöhen und ihre Teams effektiver zusammen arbeiten zu lassen. Sie können sehen, wie neue Ideen freigelassen werden und wirklicher ROI kreiert wird. Wie dem auch sei, Firmen stellen auch fest, dass Unternehmenskultur einen Wandel unterlaufen müsste, um diese Art von Teamarbeitung und übergreifende Zusammenarbeit zu realisieren. Sie werden viele Anekdoten und Fallstudien auf der Konferenz hören, aber in meinem nächsten Beitrag werde ich einige Beispiele von Banken und Finanzinstituten aufweisen, die schon jetzt die Nutzen von Social Media Tools sehen. Außerdem werde ich einige Informationsquellen hervorheben, die sie für Ideen im Auge behalten sollten.

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Permalink | Posted by Judith
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One Response to “David Terrar: Die Kluft zwischen Unternehmenskultur und “Web 2.0 Gesellschaft” schliessen”

  1. MarkThol Says:

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    p>Netter Artikel

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